Als Bandbreite bezeichnet man die Datenmenge, die sich innerhalb eines bestimmten
Zeitraums übertragen läßt. Das ist vergleichbar mit dem Unterschied eines Feldwegs und
einer Autobahn - auf dem einen können 5, auf dem anderen 500 Autos fahren. Sie wird in Bit
pro Sekunde (BPS oder MBPS=Mega-BPS) angegeben. Während deutsche
Universitäten innerhalb des Breitband-Wirtschaftsnetzes schnelle Internet-
Verbindungen mit 155 MBPS nutzen können, sind die privaten Benutzer auf die
Übertragunsgrate ihres Modems (zwischen 33600 und 56000 BPS analaog oder 64000
BPS über ISDN) angewiesen. Beides sind aber theoretische Werte. Die tatsächliche
Bandbreite fällt je nach Netzbelastung kleiner aus.
Zu den Einheiten: Die Einheit BPS ergibt sich aus den Zustandswechseln eines Modems pro
Sekunde. Zum Beispiel wechselt ein 56000 BPS Modem 56000 mal pro Sekunde zwischen 0 und 1,
das heißt, es überträgt 56000 mal die Information 0 oder 1. Bei jedem
Zustandswechsel können jedoch mehrere Bits übertragen werden, deshalb kann die
Bit-Datenübertragungsrate die BAUD-Datenübertragungsrate übertreffen.
Bits sind die Computeratome, die kleinste Form von Information, die in den Schaltkreisen
leben. Und da ein Bit binär ist, kann es entweder den Wert 0 oder 1 annehmen. Ein
Byte besteht aus 8 Bits. Das Kilobyte besitzt also 1024 Bytes und das Megabyte schließlich
1048576 Bytes.
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