Das Modem ist das Gerät, das die Signale aus der
Telefonleitung in den Computer einspeist. Es gibt externe Modems,
die meistens in einem kleinen Kasten eingebaut sind und an
die serielle Schnittstelle angeschlossen werden. Die serielle
Schnittstelle wird mit COM bezeichnet, jeder Computer hat
mindestens eine davon, meistens mehrere. Seit kurzem setzt sich
auch der USB-Anschluß durch. Diese Anschlüsse
sind auf neuen Computern vorhanden und zeichnen sich dadurch aus,
daß der Computer zum Anschließen in Betrieb bleiben
kann. Unter Win9x erkennt das Betriebssystem das neue
Gerät automatisch und intergriert es.
Die internen Modems sind sogenannte Steckkarten, die in einen
freien Steckplatz auf dem Mainboard eingebaut werden. Ansonsten
unterscheiden sie sich in ihrer Funktion nicht von den externen
Modems.
Analoge Modems, die mit normalen Telefonanschlüssen arbeiten,
haben heute Geschwindigkeiten von maximal 56000
BPS. Diese Geschwindigkeit kann im
Betrieb jedoch nicht erreicht werden, da die Netzüberlastung
und oft ungenügende Serverleistung meist Verluste bringen.
Digitale Übertragungsarten wie zum Beispiel ISDN bringen
Geschwindigkeiten von 64K BPS, außerdem
hat man eine zweite Leitung zur Verfügung, die man zum
Beispiel beim Download nutzen kann um die
Übertragung zu beschleunigen. ISDN-Modems haben meistens
die Form von Steckkarten, seltener sind externe ISDN
Modems.
Daneben existieren Übertragungsarten wie zum Beispiel ADSL
oder die Übertragung über das Stromnetz. Alle diese
Übertragungen haben jedoch eines gemeinsam: Immer wird es
ein Gerät geben, das die Signale für den Computer
verwertbar macht. Ob es in Zukunft noch Modem heißt, ist
aber eher unsicher.
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